unter Wert. Und mit dieser Formation kann sich der aus Florida
stammendeWahl-Hamburger bestens sehen und hören lassen!
Diese CD besticht von Anfang bis zum Ende (das zum Glück erst nach
15 Titeln kommt!) durch eine so wunderbar lässige und authentische
Urwüchsigkeit, dass man nur staunen kann! Da hört man ruppige Licks,
die direkt aus den Fat Possum-Juke Joints des Mississippi Delta
stammen könnten ebenso wie zwingende Grooves, die auch Songs wie
dem „Ramblin` Blues“ von Johnny Shines neues Leben einhauchen.
Neben eigenen Titeln haben die drei Meister sich u.a. bei Willie Dixon,
Muddy Waters und Jerry McCain bedient. Und bei Brian Barnett, mit
dem Henry Heggen schon vor 30 Jahren gemeinsame Sache machte,
bevor er über Aachen nach Hamburg gelangte. Und jetzt legt der
obendrein auch noch richtig nette Kerl mit den „Crazy Hambones“
seine bislang stärkste Platte vor. Die gehört übrigens auch klanglich zu
den wenigen wirklichen musikalischen Sensationen im Blues- Sektor
der letzten Jahre. Ganz, ganz starke Scheibe!